Einstellungen

Im 1. Schritte passen Sie im Blatt Einstellungen die EA-Tabelle an Ihre Bedürfnisse an

Jahr

Das Buchhaltungsjahr für das Sie die EA-Tabelle einsetzen möchten. Sie benötigen also für jedes Buchhaltungsjahr eine Datei.

Zahlarten

ARTEN

Zahlarten helfen Ihnen die Brutto-Beträge Ihre Einnahmen und Ausgaben pro Zahlungsmittel im Blatt „Zahlarten“ auszuwerten. Das ist besonders nützlich um die Summen mit dem Kontoauszug zu vergleichen, um sicherzustellen, dass keine Zeilen vergessen wurden.
Am besten Sie erstellen pro Kontoauszug eine Zahlart.

Tipp: Um Ihre Buchhaltung zu vereinfachen, lohnt es sich ein getrenntes geschäftliches Bankkonto (z. B. das kostenlose Geschäftskonto von N26) zu führen.

STARTSALDO €

Kontostand zum Jahresbeginn (siehe Blatt Zahlarten)

UNTERNEHMUNGEN

Geben Sie bis zu 15 (ab Version 2018 PRO) unterschiedliche Gruppennamen ein, um Einnahmen UND Ausgaben die zusammengehören zusammenzufassen.

Überlegen Sie sich bitte, in welche Bereiche oder Tätigkeiten Sie Ihr Unternehmen unterteilen können (z. B. Fotograf: Hochzeiten, Passfotos, Bildbearbeitung).

Diese Einstellungen in Verbindungen mit dem Blatt „Unternehmungen“ kann Ihnen sehr wertvolle Dienste leisten, um herauszufinden welche Ihrer Tätigkeiten den meisten Gewinn bringt.

EINNAHMEN

ARTEN

Gruppieren Sie Einnahmen die mehrfach pro Jahr vorkommen in bis zu 150 (ab Version 2018 PRO) selbst definierbare Einnahmenarten.
Das Gegenstück zu den Ausgaben und Betriebsausgaben.

 

BETR-ANTEILE %

Bestimmen Sie für jede Einnahmen-Art den betrieblichen Anteil. 0% ist eine private Einnahme und wird weder in der Gewinnermittlung noch im Blatt „Betriebseinnahmen“ berücksichtigt. 100% steht für eine geschäftliche Einnahme.
Keine Angabe wird als 100 % verstanden.

 

E1A-KENNZAHLEN

(PRO-Version) Ordnen Sie jeder Einnahmen-Art eine Einnahmen-Kennzahl aus dem Formular E1A zu (siehe Blatt Formular E1a).
Keine Angabe wird als Kennzahl 9040 verstanden.

 

UMSATZSTEUER-ARTEN

Das Gegenstück zu den Vorsteuer-Arten. Diese Einstellung bestimmt welche Steuersätze im Blatt „E“ Spalte „Umsatzsteuer-Art“ zur Auswahl stehen. Vorsteuer-Sätze die Sie nicht benötigen können Sie einfach entfernen und im Fall später wieder hinzufügen.

Für Umsatzsteuerpflichtige

  • 20%, 13%, 10%
  • 0% (oder im Blatt „E“ Feld frei lassen): Steuerfrei (z. B. Lieferungen an Drittländer oder private Einnahmen)
  • IG-Lieferung: Z.B. Warenlieferungen mit UID in andere EU-Länder
  • Reverse Charge: Z.B. Leistungen mit UID an EU-Ländern
  • Ausfuhrlieferung 0%: Z.B. Warenlieferungen an Drittländer
Für Kleinunternehmer
  • Reverse-Charge: Derzeit nicht in Verwendung. Für Zusammenfassende Meldung.

MONATS-BEZEICHNUNGEN

Legen Sie fest wie die Monate in bei Eingaben und Überschriften angzeigt werden sollen.

AUSGABEN

ARTEN

Gruppieren Sie Ausgaben die mehrfach pro Jahr vorkommen in bis zu 150 (ab Version 2018 PRO) selbst definierbare Ausgabenarten.
Damit können Sie im Blatt „Betriebsausgaben“ analysieren, welche Ausgaben-Arten Ihnen die meisten Kosten bereiten.

 

BETR-ANTEILE %

Definieren Sie für jede Ausgaben-Art den betrieblichen Anteil.
100 % heißt, Ausgaben dieser Art werden vollständig für den Betrieb als Betriebsausgaben geltend gemacht. 0 % heißt eine Ausgabe scheint nur am Kontoauszug auf, ist aber für die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (auch nicht im Blatt „Betriebsausgaben“) nicht zu berücksichtigen. (siehe Blatt „A“ > „BETR-ANTEIL %“ dort wird der angegebene %-Satz automatisch abhängig von der Ausgaben-Art eingefügt).
Keine Angabe wird als 100 % verstanden.

 

E1A-KENNZAHLEN

(PRO-Version) Notwendig wenn Sie das Tabellenblatt Formular E1a verwenden möchten: Verknüpfen Sie Ihre Ausgabenarten mit den vom Finanzamt vorgegebenen Kennzahlen für die Einkommensteuererklärung. Details zu den Kennzahlen finden Sie im Blatt „Formular E1a„.
Das Finanzamt verlangt von Ihnen Ihre Ausgaben in gewisse Kennzahlen aufzuteilen.
Diese Spalte hilft Ihnen, Ihre Ausgabenarten mit den Arten wie es das Finanzamt verlangt in Einklang zu bringen.
Keine Angabe wird als Kennzahl 9230 (Alle anderen Ausgaben) verstanden.

 

VORSTEUER-ARTEN

Diese Einstellung bestimmt welche Steuersätze im Blatt „A“ Spalte „Vorsteuer-Art“ zur Auswahl stehen. Vorsteuer-Sätze die Sie nicht benötigen, können Sie einfach entfernen und im Fall später wieder hinzufügen.

Für Umsatzsteuerpflichtige

  • 20 % (Standard Steuersatz)
  • 13 % (selten)
  • 10 % (z. B. Landwirtschaft, Nahrungsmittel, Bücher, Zeitungen, usw.)
  • 19 %, 7 % Steuersätze Deutschland
  • 0 % (oder im Blatt „A“ Feld frei lassen): Steuerfrei (z. B. Lieferung aus Drittland oder private Ausgaben)
  • IG-Erwerb: Sie kaufen Waren aus einem EU-Land mit Ihrer UID die in Österreich mit 20 %, 13 % oder 10 % zu Versteuern wären.
  • Reverse-Charge 20 %: Die Steuerschuld geht auf Sie über. Beispielsweise Sie beziehen Leistungen (z. B. einen Online-Service) aus EU- oder Drittländer.
  • Einfuhr-USt: Sie kaufen Waren aus einem Drittland und müssen beim Importieren Einfuhrumsatzsteuer bezahlen.
Für Kleinunternehmer
  • Reverse-Charge 20 %: Die Steuerschuld geht auf Sie über. Auch als Kleinunternehmer. Beispielsweise Sie beziehen Leistungen (z. B. einen Online-Service, Download, etc.) aus EU- und Drittländern.
  • IG-Erwerb: Sie kaufen Waren aus einem EU-Land mit Ihrer UID die in Österreich mit 20 %, 13 % oder 10 % zu Versteuern wären. Relevant wenn Sie die österreichische Erwerbsschwelle überschritten bzw. darauf verzichtet haben.

Tipps zur Verwendung der EA-Tabelle

EA-Tabelle: So können Sie Bezeichnungen im Nachhinein umbenennen

Problem
Wenn Sie eine Bezeichnung (Zahlart, Unternehmung, Ausgabenart oder Einnahmenart) im Nachhinein ändern, müssen Sie diese auch in Ihren Einnahmen oder Ausgabenblättern manuell ändern.

Auswirkung
Die Tabellenblätter Einnahmen, Ausgaben, Unternehmungen oder Formular E1A können unvollständige Werte anzeigen.

Beispiel
Sie starten mit einer neuen EA-Tabelle und legen eine Ausgabenart „Hosting“ an.
Im Monat Jänner tragen Sie im Tabellenblatt „A1“ eine Ausgabe mit der Ausgabenart „Hosting“ an.
Im Monat Februar beschließen Sie die Bezeichnung „Hosting“ in „Webhosting“ umzubenennen.

ABER, das Umbenennen im Tabellenblatt „Einstellungen“ ist nicht genug. Sie müssen anschließend auch alle „Hosting“-Ausgaben im Tabellenblatt „A1“ umbenennen.

Lösung
Wenn Sie eine Bezeichnung ändern möchten, verwenden Sie bitte die „Suchen und ersetzen“-Funktion (STRG + H). 
Suchen = aktuelle Bezeichnung
Ersetzen durch = neue Bezeichnung
Suchen Sie in „Allen Tabellenblättern“

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Die Inhalte auf dieser Seite wurden zwar mit Sorgfalt erstellt, können aber keine Rechtssicherheit oder Aktualität garantieren. Der Ersteller ist außerdem nicht berechtig buchhalterische Auskünfte zu geben. Bitte lesen Sie selbst die offiziellen Publikationen des BMF und der WKO und lassen Sie sich von einem zertifizierten Steuerberater beraten.